Netbook mit Windows XP schneller machen(Samsung NC10) Videokurs Teil 5

Mozilla Firefox DownloadseiteIn diesem Teil des Videokurses sehen Sie, welcher Browser für Netbooks besser ist, wie Sie Mozilla Firefox auf dem Netbook installieren, konfigurieren und mit dem AddOn NoScript und Adobe Flash Player ergänzen.

Mag sein, dass dieses Video total veraltet ist, da es die Installation und Einrichtung von der Version 3.6.8 von Mozilla Firefox zeigt (die aktuelle Version ist derzeit 8.0.1).

Wenn ich aber in der Statistik meiner Seite sehe, dass im letzten Monat 7% der Seitenbesucher immer noch die dritte Version des Firefox Browsers nutzen, denke ich mir, dass ich nicht mehr so weit daneben liege, wenn ich dieses Video doch veröffentliche.

Dazu kommen noch 16% der Besucher, die verschiedene veraltete unsichere Versionen von Internet Explorer betreiben und sich noch größerer Gefahr aussetzen, schädliche Software über die ungestopften Sicherheitslücken einzufangen. Wenn Sie auch immer noch die veralteten Versionen von Internet Explorer nutzen, können Sie die Möglichkeit ergreifen und gemäß meiner Videoanleitung zu Mozilla Firefox wechseln.

Einer der ersten Gebote für sicheres und schnelles Surfen ist die Nutzung von der aktuellsten Browser Version. Die Programmierer der verschiedenen aktuellen Browser geben sich die Mühe, ihre Programme immer schneller und sicherer zu machen. Wenn die Benutzer aber ihre Browser nicht aktualisieren, können sie von diesem Fortschritt auch nicht profitieren.

Deswegen mein Rat: aktualisieren Sie unbedingt regelmäßig ihren Browser. Nur so können sie auf den aktuellen Seiten schneller surfen.

Bei Mozilla Firefox in den neueren Versionen muss man dafür in der Menü-Leiste unter Hilfe den Menüpunkt „Über Firefox“ anklicken. So wird der Update-Kanal aufgerufen und die aktuellste Version heruntergeladen und installiert.

Für die älteren Versionen von Mozilla Firefox, z.B. 3 oder 4, oder wenn der Update einen Fehler produziert, empfiehlt sich die Vorgehensweise, die in dem Video gezeigt ist.

Auch wenn es sich in diesem Video um die ältere Version von Mozilla Firefox handelt, ist die Vorgehensweise unverändert geblieben.

Ich habe nichts gegen Google Chrome, denn das ist auch ein schneller und sicherer Browser und ich persönlich nutze ihn auch als zweiten Browser auf meinem Rechner. Für das Netbook hat aber Mozilla Firefox zwei entscheidende Vorteile:

Als erstes kann man in der Konfiguration die benutzerdefinierte Einstellung aktivieren, die nach dem Minimieren vom Browserfenster den Arbeitsspeicher freigibt. Dafür erstellt man einen boolean Eintrag mit dem Namen config.trim_on_minimize und zetzt den auf true. Das hat besondere Bedeutung auf den älteren Netbooks, die nur 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung haben.

Als zweites kann man für Firefox die Erweiterung NoScript nutzen, die das Surfen schneller und sicherer macht. Diese Erweiterung deaktiviert vorerst alle Scripte und Flash Videos auf den neu besuchten Webseiten. Das blockt die möglichen Angriffe durch schädliches Codes auf der Webseite ab und schont den Arbeitsspeicher, da geblockte Inhalte der Seite nicht automatisch in den Speicher geladen werden. Die einzelnen vertrauenswürdigen Seiten kann man immer als Ausnahmen hinzufügen.

Um diese Vorteile besser zu verstehen, empfehle ich Ihnen, vor dem Anschauen des Videos das zugehörigen Kapitel aus meinem E-Book „Netbook schneller machen“ zu studieren. In diesem Kapitel lesen Sie, warum Mozilla Firefox der optimale Browser für das Netbook ist.

Das Kapitel 7 „Den Internet Browser optimieren“ meines Buches können Sie auf Google Bücher unter diesem Link durchblättern: http://books.google.de/books?id=PV23W1dwrFEC&lpg=PP1&hl=de&pg=PT55#v=onepage&q&f=false

Wenn Sie weitere Teile meines Videokurses sehen möchten, finden Sie diese auf meinem YouTube Kanal:

http://www.youtube.com/user/AlexPopp1?feature=watch

 

Internet Explorer schneller machen

Internet Explorer Toolbars
Internet Explorer Toolbars

Untersuchen wir einen typischen Fall. Alle Programme starten ganz normal und arbeiten ohne sich aufzuhängen. Nur Internet Explorer lässt auf sich beim Starten warten und fühlt sich insgesamt träge an.

Da liegt es weniger an der Hardware oder der Konfiguration des Betriebssystems. Sonst würde es alle Programme betreffen. Es liegt höchstwahrscheinlich am Internet Explorer selbst. Genauer gesagt, an mehreren Add-Ons, die er im Laufe der Zeit angesammelt hat.

Viele kostenlose Programme bieten bei der Installation an, einen Toolbar von Google, Yahoo oder ein eigensentwickelte mit zu installieren. So können sie ihr Dasein finanzieren oder die zusätzlichen Vertriebskanäle sichern.

Wenn Sie bei der Installation nicht aufpassen und das entsprechende Häkchen nicht entfernen, wird der Toolbar mitinstalliert und erscheint im Internet Explorer als zusätzliche Menüleiste.

Sie können ganz einfach überprüfen, wie stark ein bestimmtes Add-On den Internet Explorer ausbremst. Dafür navigieren Sie in dem Menüpunkt Extras zu dem Eintrag  Add-Ons verwalten.Internet Explorer Add-Ons

In dem geöffneten Ansicht sehen Sie in der Spalte Ladezeit , wie viel Zeit jedes aktive Add-On bei dem Starten beansprucht. Wenn Sie die Zeiten von einigen Sekunden feststellen, werden Sie nicht mehr wundern, warum ihr Browser so lange auf sich warten lässt.

Alle Add-Ons können Sie gleich in diesem Ansicht einzeln deaktivieren und/oder in dem Start/ Systemsteuerung/ Software (bei Windows XP) oder in dem Start/Systemsteuerung/Programme und Funktionen (bei Windows 7) deinstallieren.

So wird ihr Internet Explorer schneller starten und auch beim Arbeiten weniger Systemressourcen beanspruchen.

Wie Sie Mozilla Firefox für die Netbooks optimieren, können Sie in meinem Buch „Netbook schneller machen“ in dem Kapitel 7 „Den Internet Browser optimieren“ auf den Google Bücher lesen.